Referenzprojekte

Projekte mit Partnern in Graubünden und Tirol – vom Wildbach-Einzugsgebiet bis zur historischen Festungsmauer.

Zug der Rhätischen Bahn auf der Hinterrheinbrücke in Graubünden
© RhB, Foto: Andrea Badrutt, Chur
Murgang und WildbachPilotprojekt

Rhätische Bahn: Frühwarnsystem für den Carrerabach

Graubünden (CH); Partner: Rhätische Bahn, Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden

Ausgangslage

Der Carrerabach hat ein Einzugsgebiet von rund 14 km² und liegt an einer wichtigen Bahnstrecke Graubündens. Geschiebetransport und Murgänge stellen ein wiederkehrendes Gefahrenpotenzial dar.

Lösung

Statt nur am Bauwerk zu messen, überwacht GMD® das gesamte Einzugsgebiet in Echtzeit – energieautark, ganzjährig und ohne bestehende Infrastruktur im Gelände. So wird die Entstehung eines Ereignisses dort erkannt, wo sie beginnt.

Nächste Schritte

Erweiterung um ein Geophon-Netz und sensorgesteuerte Drohnenbefliegungen. [GMD MUSS PRÜFEN: Freigabe RhB/AWN für Nennung, Zitat und Ergebnisse; Aussage zur Vorwarnzeit („Stunden bis Tage“) belegen]

Neue Prager Hütte im Hochgebirge mit Messstation
Wasserressourcen

Deutscher Alpenverein: Wassermonitoring an der Neuen Prager Hütte

Tirol (AT); 2.796 m; Partner: Deutscher Alpenverein (DAV)

Ausgangslage

Die Trinkwasserversorgung einer Hochgebirgshütte hängt von Quellen ab, deren Schüttung sich mit Witterung und Klima ändert. Energie- und Dateninfrastruktur fehlen vor Ort.

Lösung

Ein energieautarkes Sensorsystem misst Quellschüttung, Wasserstand und Entnahme. Eine eigens entwickelte IoT-Architektur überträgt die Daten stabil an die GMD®-Plattform, wo sie für den DAV aufbereitet werden.

Ergebnis

Echtzeitdaten zur Wasserverfügbarkeit, bessere Planung des Hüttenbetriebs und eine Grundlage für klimaangepasstes Wassermanagement. [GMD MUSS PRÜFEN: Höhenangabe vereinheitlichen; Freigabe DAV]

Festung Kufstein mit Sensoren an der historischen Mauer
Steinschlag und Felssturz

Stadt Kufstein: Monitoring an der Festung Kufstein

Tirol (AT); Partner: Stadt Kufstein, Land Tirol; Installation im April 2024

Ausgangslage

Historisches Mauerwerk und Fels in schwer zugänglichen Bereichen, unter denkmalpflegerischen Auflagen und mit vielen Besucherinnen und Besuchern.

Lösung

Eine autarke Multisensorik aus seismischen Sensoren, Beschleunigungsmessung und Edge-IoT erfasst laufend Mikrobewegungen, Erschütterungen und Umwelteinflüsse. Im Rahmen eines Leuchtturmprojekts wurden 20 Sensoren installiert.

Ergebnis

Veränderungen werden früh erkannt, die Instandhaltung kann gezielt geplant werden. [GMD MUSS PRÜFEN: Projektumfang klären: Website nennt einmal Monitoring, einmal „Sicherungskonzept inkl. Umsetzung“ mit HTB]

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